Up Nordafrika und Orient Reise » Iran Slideshow

großes Exportgut des Irans, Wassermelonen
unser Auto hat die Reise auch überlebt
und es fahren nur  alte Kleinwagen und Motorräder rum
durch die Isolationspolitik und die Sanktionen ist das Land sehr zurückgeblieben
Viele Häuser sehen so aus
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der Grund dafür ist der Einfuhrzoll auf ausländische Produkte, den der Staat auf Sage und schreibe über 100 Prozent gesetzt hat um die eigene Wirtschaft zu schützen
Ergebnis des Ganzes, alle Iraner fahren mehr oder weniger Schrottkarren made in Iran
die Fasade unseres Hotels, nachdem die Grenzabwicklung 7std gedauert hat, ohne die tolle Hilfe vieler Iraner wahrs 7 Tage, mussten wir uns erstmal erholen
das ist auch wieder eine Sache der Regierung die die armen Iraner tragen müssen, eine völlig undurchsichtig und unglaublich komplizierte Bürokratie
trotzallem, oder gerade deswegen sind die Iraner die nettesten und herzlichsten Menschen die man sich nur vorstellen kann
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da die Iraner sich teilweise kleiden wie in den 70ern, die Autos so aussehen und die politische Situation ähnlich ist, muss man immer wieder an Bilder aus der DDR denken
Endlich raus aus der Hitze des Golfs und rauf auf das iranische Hochplateau
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die meiste Zeit bewegt man sich auf 1500m, man muss aber auch mal Pässe von 2500m überqueren
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im Süden ist die Landschaft noch recht karg und auch auf 1500m ist es sehr heiß
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die ersten Felder, wirklich unglaublich, wenn man einen Monat auf der arabische Halbinsel war und absolut nur Sand gesehen hat
für euch zu Hause im grünen Deutschland vielleicht lächerlich, aber uns hat es gereicht um glücklich zu sein
wieder das Gefühl zu haben auf einem nicht völlig Lebensfeindlichen Planeten zu sein
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der Iran ist fünfmal so groß wie Deutschland, bei ähnlicher Bevölkerungszahl
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Salzsee vor Shiraz
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In Shiraz, eine 1,5Mio Stadt im Süden des Irans
diese geilen Mercedesbusse fahren hier überall
Riesenpalme
heute ist Freitag, also tote Hose in der Stadt
wunderschöner Stadtpalast
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man beachte bitte auch die Frauen, die viel lockerer gekleidet sind als arabische Frauen, das Verhältnis in dem Bild stimmt gut, nur eine von 4 trägt ein schwarze Verschleierung
die Rolle der Frauen ist auch der größte Unterschied zwischen Persern und Arabern, sie sind viel gebildeter, offener und ihrem Mann gleichgestellter
von einem Erdbeben abgesackter Turm, in der Nähe liegt auch die Region in der vor 5 Jahren 40 000 Menschen bei einem Erdbeben ums Leben gekommen sind
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Im Fort
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Ein altes Bad
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Persische Moscheen unterscheiden sich auch stark von den arabischen
typische Deckenverziehrung, wird noch öfter kommen
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Campen in einem der vielen Parks, die Polizei wollte uns in ihrer Sichtweite haben um uns zu beschützen
als wir dann mitanschauen mussten, dass Beschützen, jeden der sich uns auf 10m nähert eins mit dem Knüppel überziehen, heißt, haben wir uns verzogen
später haben wir erfahren, dass der Park nur von afghanischen Flüchtlingen besucht wird und die Polizei wohl eine strenge Linie gegen sie führt
aber auch die Afghanen waren nette Gesprächspartner und wir konnten es ihnen nicht abschlagen, dass sie uns einen Ring als Erinnerung schenken
die Wahl ist allgegenwertig und die Iraner sind sehr sehr leidenschaftlich dabei
Eine Gruppe Ahmadinejad Supporter, der übrigens für die Iraner, im Gegensatz zum Westen, noch lange nicht als Sieger feststeht
aktuell 3 Tage vor der Wahl kann man sogar sagen, dass er immer mehr an Boden verliert
Am Freitag sind nicht nur die Parks voll, die Iraner breiten ihre Decken auch auf dem Mittelstreifen aus
nicht jeder Spaß ist im Iran verboten
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wenn hier mal der TÜV vorbeikommt, aber einfach Augen zu und durch
aber man hat einen schönen Blick über Shiraz
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nettes Cafe, direkt am Berg mit dem Ausblick über die Stadt
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am Wochenende campen die Iraner in ihren Parks, somit ist unser Reisestil auch total normal für die Leute
durch die Wahl und die ständigen Demos auf den Straßen ist der Verkehr noch katastrophaler als sonst
Wieder eine der wunderschönen Moscheen
Iranisches Straßenleben...
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Wieder eine der wunderschönen Moscheen
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der Mittelpunkt eines überdachten Souks
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wieder zurück in die Engen Ladenschluchten
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eine Eigenheit der Iraner, auch nach einem, no Farsi, reden sie einfach weiter in ihrer Landessprache auf dich ein
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Persepolis, das wichtigste Überbleibsel des großen persischen Reiches
wer in Geschichte nicht aufgepasst hat, hat vielleicht den Film 300 gesehen, der auf etwas kitschige weise die Macht des damaligen Reiches darstellt
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Man kann diese Tiere nur lieben
Ausmaße wie bei den Pyramiden, übrigens so perfekt gehauen, dass sie bis Heute, also 2500 Jahre, ohne Mörtel halten
die Regierung hat das wunderbar hergerichtet, leider liegt der Tourismus im Iran völlig brach, was für uns aber gut ist, da wir dadurch wie Könige behalten werden
Vorallem weil wir auch noch so jung sind, in unserm Alter kommen quasi keine Touristen
Tor aller Länder, von Xerxes erbaut, der Xerxes der in 300 so interessant dargestellt ist
ebenfalls in 300 gut dargestellt, die Besonderheit des persischen Reiches, jedes eroberte Volk durfte seine Kultur und Religion weiter praktizieren...
musste aber Truppen für die persische vielvölker Armee zur Verfügung stellen
der Tempel meines Namensgebers Darius, das finden die Iraner immer toll, auch wenns sie es erst nicht glauben
auch Persepolis liegt, wie röm, oder griech, Anlagen in einer tollen Landschaft
hier hat der Schah 1972 das 2500 jährige bestehen der persischen Monarchie gefeiert, wobei das eigentlich Quatsch ist, da in der Zeitspanne völlig verschiedene Kulturen an der Macht waren
aber es waren eben fast alles persische und darum sind die Iraner auch sehr Stolz auf ihre Kultur, die manchen, hinter vorgehaltener Hand, auch wichtiger ist wie...
der, laut einigen Iranern, von den Arabern aufgezwungene Islam
das gute Geburtstagsessen
aber lecker wars, vorallem das Brot
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Einfahrt nach Isfahan
der große Fluss der durch die Stadt führt ist leider gerade ausgetrocknet
eine der wunderschönen alten Brücken
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man ist immer Willkommen
Das tolle ist unter der Brücke trifft man sich um traditionelle iranische Lieder zu singen, da die Brücke eine super Akustik hat, klingt es nochmal schöner
übrigens sind es jungen Leute in unserm alter in westlichen Klamotten die diese Tradition bewahren, eine wirklich einmalige Stimmung
eine wriklich grüne Stadt
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Wie schon gesagt lieben die Iraner Parks und Isfahan besteht fast nur aus Parks, so wird eine 2 Mio Stadt zu einer Oase der Entspannung, wofür sie auch seit Jahrhunderten berühmt ist
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muss man sich da noch wundern, dass Isfahan langezeit als eine der schönsten Städte der Welt galt, oder sogar noch gilt
man schlendert hier lang, Jugendliche spielen Ball, Rentner plaudern, einer wäscht Erdbeeren und läuft dann herum und bietet jedem welche an...
kein Schurkenstaat, keine Terroristen, kein Ahmadinejad, das sind die Iraner
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wie der Orangene da wohl wieder rauskommt...
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das Rieseneis für 30cent, da muss man mindestens einmal am Tag zuschlagen, gibts leider auch an jeder Ecke
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Wir haben den iranischen Lebensstil auch übernommen und machen fast jeden Tag ein Nickerchen im Park, hier mit Besuch auf unserem Campingstuhl
Übrigens, wir sind Multimillionäre, hier knapp 3 Millionen Rial, ca 220 Euro
der berühmteste Platz Isfahans und zweifellos einer der schönsten der Welt
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übrigens haben wir immer einen Führer dabei, meistens unser herzallerliebster Starpianist Ali, im Hintergrund
dessen Onkel haben wir im Park kennengelernt, der hat wiederum Ali angerufen und seitdem verbringen wir eigentlich jeden Tag mit ihm
Gegenüber saßen zwei Jugendliche die uns das Mussawizeichen gezeigt haben, Mussawi ist der Gegenkanditat Ahmadinejads, auf dem alle Hoffnungen der junge und gebildeten Iraner liegen
am Eingang steht das ist die schönste Moschee der Welt, obwohl wir nicht alle Moscheen der Welt gesehen haben, würden wir das nicht verneinen
aber wir müssen euch leider enttäuschen, es ist unmöglich die gigantischen Ausmaße der Kuppel auf ein Bild zu bekommen
aber so viel soll gesagt sein, allein das ist ein Reise in den Iran wert
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Ali macht keine kunstvolle Bilder, also alle Fotos die schräg sind, sind von ihm...
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leider hat auch diese Moschee Ausmaße die nicht auf ein Bild passen
einach nur gigantisch
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leider wird hoher Besuch zum Gebet erwartet, daher der sehr störende Sonnenschutz
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Wir kommen nochmal wieder und machen Bilder ohne Sonnenschutz
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nochmal der Platz und die Moschee vom Balkon des Palastes von dem aus der Schah die Polospiele angeschaut hat
die erste Moschee nochmal von außen, zweifellos mit die schönsten Gebäude der Welt
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Das Musikzimmer des Schahs
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Iranische Handarbeit auf dem Bazar, der Shopbesitzer ist übrigens für Mussawi, siehe oben, mitte und links
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unglaubliche Handarbeiten, leider haben sie auch ihren Preis, das kostet zB 1800 Dollar
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Natürliche Sonnenstrahlen durchziehen das kleine Kämmerchen in dem diese wahnsinns Arbeiten enstehen
Klein sind sie aber es passen doch immer alle rein, vorne sitzen Alis Vater und Onkel, wir sind auf dem Weg in das beste Restaurant auf unserer Reise
Die Freiburg Avenue im Bonzenviertel Isfahans
völlig Irre, die shaking Minarettes, ein Mann geht in die eine Minarette und wackelt sie wie verrückt und sie fängt richtig an zu schwanken, so das man denkt sie müsste zusammenbrechen
aber das beste kommt noch, wenn die eine wackelt fängt die andere auch an, ohne das dort jemand drin ist und etwas bewegt, einfach spektakulär
erbaut wurde das ganze vor 400 Jahren und seitdem wird sie auch täglich geshaket ohne kaputt zu gehen, dieser Wackeleffekt war vom Architekten natürlich gewollt
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Iranisches Strassenleben...
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Ali hat wieder irgendwelche Kompositionen von Schubert, oder Beethoven im Kopf und singt sie vor sich hin
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Leider sind immer noch viele für Ahmadinejad
die Mode der modernen Iranerin
Alis Bart ist übrigens nur weil er sich gerade nicht rasieren darf, da er Haut Probleme hat, normal sieht er sehr gut aus und so nett wie ist
Eingang in den Bazar
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man geht im Souk durch eine unscheinbare Tür und landet dann auf solchen Innenhöfen, zum Glück haben wir einheimische die uns alles zeigen
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Mussawi for president
nachdem leckeren Essen von Alis Mutter, haben Ali und sein Vater noch ein kleines Konzert mit den traditionellen Instrumenten gegeben
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die Gebetsteppiche werden ausgerollt
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auf den Bilder leider nicht so gut zu erkennen, aber ein architektonischen Meisterwerk
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riesige Massenaufmarsch der Mussawi-Anhänger
Die Farbe Grün und  das Peace-Zeichen mit den Fingern sind die Symbole für Mussawi
die ganze Woche  vor der Wahl fahren die Jungen Iranern mit ihren Mofas durch die Stadt, hupen, machen lärm für ihren Kanditaten und führen Strassenschlachten...
Gegen die Polizei, oder ihre politischen Gegner, leider sind während unseres Aufenthalts in Isfahan mehrer Menschen dabei ums Leben gekommen
auch junge Leute wählen Ahmadinejad, warum, konnte uns keinder sagen
ein alter Stadtpalast der noch renoviert werden muss, wir sind mit einem Freund von Ali unterwegs der Archiologe ist und uns ein paar alte Bauten im original Zustand zeigt
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ein altes Bad, aber schon renoviert
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es waren auch ein paar seiner Studentinnen dabei
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Süßeteilchen bis zum umfallen, das ist ungefähr 10 Prozent der Auswahl die der Laden hatte, das Kilo kostet nur 2 Dollar
Isfahan hat eine sagenhaft große Fläche an Parkanlagen und trotzdem sind sie am Freitag alle voll
Historische Kultstätte der vorislamischen Feuerkultreligion
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Blick auf Isfahan, die Stadt ist aber etwas weiter hinten
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bald fängt es an zu regnen, der erste Regen seit fast 2 Monaten für uns
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am letzten Abend nochmal zum Platz aller Plätze
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Es ist übrigens der Tag der Wahl
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willkommen in einem der schönsten Hotels der Welt
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Das Abschiedsfoto aus Isfahan, unseren neugewonnen Freunden standen die Tränen im Gesicht
weiter gehts nach Teheran
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Kurz vor Teheran machen wir aber noch einen Abstecher nach Qom, einer der wichtigsten schiitischen Pilgerstätten und Ausbildungs und...
Wirkungstätte Ayatollah Khomeinis und vielen anderen Mullahs
für den Ausbau von Pilgerstätten ist im Iran noch reichlich Geld vorhanden
Ein iranischer Stau, das völlige Chaos
der Eintritt ist nicht Muslimen eigentlich nicht gestatten, aber da hier wohl kaum Touristen vorbeikommen, kontrolliert das keiner sonderlich und wir sind einfach durchgelaufen
und konnten somit einen Blick auf diesen luxuriösen und wunderschönen Komplex werfen
das Bild davor war der Fraueneingang, der ist komplett versilbert, der Männereingang ist vergoldet, wie die Kuppel,
ansonsten haben wir Qom schnell wieder verlassen, das Zentrum der religiösen Hardliner ist nicht besonders Fremden freundlich, obwohl man in Qom gerade die Wahl Ahmadinejads gefeiert hat
gerade in Teheran angekommen, unser Getriebe ist vor wenigen Kilometern kaputt gegangen, brechen die Unruhen dirket vor uns aus...
am ersten Tag waren wir wirklich mittendrin, wurden fast von der Polizei geschlagen, haben Tränengas abbekommen, mussten flüchten usw.
Wer sich jetzt fragt ob wir verrückt sind, am ersten Tag war die Sache noch nicht wirklich gefährlich
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Das war unser Schlafplatz, hinter dem gelben Zaun liegt die Straße auf der es die Nacht davor rund ging
Am nächsten Tag, endlich hatten wir unsere Kontakte erreicht, am Tag davor war das Handynetz von der Regierung ausgeschaltet
kam unser Auto dann auch schon in die Werkstatt, oder bzw wurde es auf der Straße repariert
aus dem Loch kam später noch einer der da irgendwo unten geschlafen hat
danach hat man uns in ein Hotel quartiert, eigentlich wollten wir mehr in stadtlage sein, aber das hat man einfach ignoriert, viel zu gefährlich und alles gesperrt...
was aber eigentlich nicht gestimmt hat.
unser Kontakt hat uns erst ein Hotel für 150 Dollar rausgesucht, das Taxi war schon unterwegs, aber unser armenischer Mechaniker...
hat uns dann auf unsere Beschwerde, dass uns das zu teuer ist, in dieses nette Hotel über der Stadt gefahren
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die nächsten Tage haben wir dann mit Sideseeing, entspannen und uns um unsere Autoangelegenheit kümmern, verbracht
während wir in unserem Hotelzimmer im Fernsehen mitbekommen haben wie sich die Lage direkt vor uns immer weiter zu spitz
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Schischa rauchen im Restaurant beim Hotel, während man von der Stadt unten  Schüsse und Explosionen hört
Teheran hat lange nicht so beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie Isfahan, trotzdem ist es irgendwie eine tolle Stadt
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die immer überfüllten Straßen der 15-Millionenstadt Teheran
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die Grabstätte des großen Führers Imam Khomeini im, nach seinem Wunsch, armen Süden Teherans, seit 20 Tod und immer noch nicht fertig
Ein überraschend hässlicher Bau von Innen wie von Außen, laut unserm spontanen Führer, den wir in der Metro kennengelernt haben, ein selten besuchter Ort
Nachdem er uns in der Metro angesprochen hat, hat er uns erst zur Grabstätte geführt und obwohl er in der Nähe wohnt, wollte er uns unbedingt wieder zurück in die Stadt begleiten
Vorbereitungen für eine erwartete Demo um das Wahrzeichen Teherans
überall postieren sich die Krankenwagen, denn eine Konfrontation mit der Polizei ist vorbestimmt, trotzdem kommen zehntausende
das Azadi-Monument, nicht übermäßig groß, etwas abgenutz, aber irgendwie trotzdem interessant
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das Monument ist etwas außerhalb, trotzdem immer in sicht die Teheranerberge
besprüht mit Slogans in Grün, der Farbe Mussawis
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nachdem wir 2 Tage genau wie ihr alles nur aus dem Fernsehen mitbekommen haben, wollten wir mal wieder etwas selber erleben und haben uns auf die Suche nach einer Demo gemacht
was schwieriger war als man vielleicht denkt, aber nach ca einer std hatten wir dann die Demo gefunden, die Stadt ist einfach riesig
Hier treffen Ahmadinejad-Anhänger auf Demonstranten, es bleibt friedlich, die Demonstranten tragen zum ersten Mal Schwarz und schweigen...
als Zeichen der Trauer um die mehreren getöteten Demonstranten, leider kann sie nicht wirklich erkennen, da so viele Ahmadinejad-Anhänger drumherum stehen
das Bild des Ayatollahs Khamenei, dem Nachfolger Khomeinis, als Ausdruck der Unterstützung für Ahmadinejad, der für die konservativ, religiöse Linie der Mullahs steht
Peace, die Mussawi-Anhänger
selbst die Jungen werden instrumentalisiert, wobei man mittlerweile weiß, dass sie auch alle wählen waren, solange sie für Ahmadinejad gewählt haben...
in 50 Wahlkreisen wurden mehr Stimmen als Wahlberechtigte gezählt
der schöne Norden Teherans, mit besserer Luft, großen Bäumen,  lockerer Kleidung, perfekter Aussicht auf die Stadt und luxuriösen Villas und Apartments
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mit dem Ding haben wir dann noch eine lockere Spritztour durch den Park gemacht
Rolls Royce von 1919
Nächtlicher Stau verursacht von den Demonstrationen, auch interessant die Protestkundgebungen von den Dächern Teherans, jeden Abend steigen die Leute auf ihre Dächer und...
und schreien Tod dem Diktator, oder mittlerweile Allahuakbar, weil ihnen das keiner verbieten kann, eine Szenerie die unter die Haut geht, auf dem Bild ist übrigens der Fernsehturm
Wir verlassen Teheran in Richtung Kaspischesmeer
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etwas schmutzig, aber noch da, Gletscher, weniger als eine Stunde von Teheran entfernt
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im Hintergrund campen ein paar Iraner
leider ist der Gletscher dann eingebrochen, schmeeeerz
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im Winter ein Top Skigebiet
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was für Straßen
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Essen am Kaspischenmeer, natürlich mit Kavier
das Kaspischemeer, überraschend niedriger Salzgehalt
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Endlich mal richtiger Regen
die Wolken laden sich im Kaspischen Meer auf und bleiben dann aber nur wenige Kilometer weiter in den Bergen hängen
das Ergebnis eine unendlich grüne Landschaft
das ist übrigens Azerbaijan, wir sind eine ganze Weile direkt am Grenzzaun gefahren
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